Modellprojekt HeLB

HeLB – Helfen. Lotsen. Beraten.

HeLB  Helfen. Lotsen. Beraten

aufsuchend - mobil - digital

 

Wenn es Ihnen nicht möglich ist zur Beratungsstelle zu kommen,

  • weil Sie im ländlichen Raum leben
  • weil die Verkehrsanbindung dies nicht zulässt
  • weil Sie während dessen niemanden für die Kinderbetreuung hätten

kommt die Beraterin auch gerne zu Ihnen bzw. in eine Räumlichkeit in Ihrer Nähe.

 

Bitte melden Sie sich in der Beratungsstelle unter 08631 / 13 055

 

Weitere teilnehmende Beratungsstellen von DONUM VITAE in Bayern sind: BambergDeggendorf, Haar, Regensburg

HeLB - Schwangerschaftsberatung der Zukunft
Hintergründe zum Modellprojekt, das durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert wird. Es ist auf drei Jahre begrenzt und wird wissenschaftlich begleitet.

Das Netz der Beratungsstellen für Schwangerschaft und Schwangerschaftskonflikt ist eng geknüpft und gut ausgebaut. Dennoch erreicht es viele Frauen nicht ohne weiteres, Frauen, die Anspruch auf Beratung haben und diese aus ganz unterschiedlichen Gründen nicht wahrnehmen können oder das Angebot nicht kennen.

Das donum vitae-Modellprojekt „HeLB – Helfen. Lotsen. Beraten.“ verfolgt das Ziel, diesen aus unterschiedlichen Gründen schwer erreichbaren Frauen (und ihren Familien) einen möglichst niedrigschwelligen Zugang zu Beratungsangeboten zu bieten – nicht nur, aber vor allem im ländlichen Raum. Dazu wird das bestehende Beratungsangebot durch aufsuchende, mobile und digitale Angebote – selbstverständlich unter Beachtung striktester Datenschutz- und Schweigepflichtvorgaben – erweitert und weiterentwickelt.

Neben der Präsenzberatung wird daher die aufsuchende Beratung für die genannten schwer erreichbaren Zielgruppen intensiver erprobt und ausgewertet. Exemplarisch sollen digitale Möglichkeiten für die Beratungsarbeit nachhaltig umgesetzt werden:

  • Email-Beratung
  • Chat-Beratung
  • Videoberatung
  • Erklärfilme
  • sowie Wiki-how-Angebote

 

Die Berater*innen nutzen dafür Ergebnisse der Vorgängerprojekte, u.a. bestehende Netzwerke und Kooperationen, z.B. mit Sexualpädagog*innen, Hebammen und Gynäkolog*innen, aber auch den Dolmetsch-Pool, der im Modellprojekt „Schwangerschaft und Flucht“ entstanden ist.

Sie führen die erfolgreich implementierten Instrumentarien weiter fort. Regelmäßig stattfindende Workshops der Berater*innen gewährleisten den gemeinsamen Austausch und die Weiterentwicklung des Projekts und – ebenso wie Supervision und Fortbildungen – die Qualität der Beratungsangebote.

Das Modellprojekt wird durch das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert. Es ist auf drei Jahre begrenzt und wird wissenschaftlich begleitet.